Donnerstag:

 

Vulkanwanderung

Caldera de los Arrabales

Erloschener Vulkan

Diese Vulkan - Rundtour nimmt ihren Anfang im Naturpark Pozo Negro. Bereits aus der Ferne können wir den schon längst erloschenen Vulkankegel Caldera de los Arrabales erkennen. Vor uns liegt das Malpais - eine unwirtliche Fläche mit  schwarzer Lava die das Aussehen eines umgepflügten Feldes hat. Hier, in der Inselmitte bildeten Eruptionen die weitläufigen Lavafelder. Diese Formationen sind typisch für das Inselinnere und umfassen auch die größte Ebenen der gesamten Insel. Durch die starke Trockenheit und die Erosion des Windes ist das Ökosystem hier besonders empfindlich.

Anfangs durchwandern wir diese Ebene auf einem breiten Weg. Am Fuße des Vulkankegels folgen wir einen schmalen Pfad. Schmutzgeier, die im Frühjahr ihre Brutplätze in den Felsen haben, kreisen über uns. Der Pfad führt uns durch Lavagestein bergan bis hinauf zum Kraterrand. Auf 242 Höhenmeter sind wir oben angekommen. Jetzt beginnen wir die Umrundung des Kraters, der einen Durchmesser von etwa 380 Metern vorzuweisen hat. Zur Belohnung, für den Aufstieg erhalten wir einen imposanten Rundumblick ins Landesinnere und zur Ostküste. Vor uns liegt das Malpais Grande. Dies entstand durch die Eruptionen aus den in der Nähe liegenden Vulkanen Caldera de la Laguna, La Calderte und der Caldera de los Arrabales. Ein Blick nach unten lässt uns viele verschiedene bizarre Lavabomben erkennen. An einem der Nachbarkrater sehen wir, dass dort Lava-Abbau berieben wird. Der Abbau des Lavagranulats, auch Picón oder Lapilli genannt,  wurde ab 1950  durch ein Hilfsprogramm der damaligen Regierung gefördert.

Nach einer Rast mit landestypischen Leckereien begeben wir uns langsam zum Abstieg.  

 

Dauer:  ca. 3,5 Std.

Schwierigkeitsgrad: mittel

Preis:   33,00 Euro / Person

Höhe Vulkanwanderung Höhenprofil der Wanderung