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Fitnessuhr - Brauche ich eine ?

Welche darf es sein ?

 

Schaut man sich den heutigen Markt der Fitness Uhren an, wird man von einem unglaublichen Angebot fast erschlagen. Bei dieser Produktvielfalt fällt eine Entscheidung nicht immer leicht.  Gerade dann, wenn es sich um die erste Fitnessuhr handelt.

 

Vor zirka 5 Jahren habe ich meine erste Fitness-Uhr bekommen. Zu dieser Zeit fiel die Entscheidung wesentlich leichter, da das Angebot an Fitnessarmbänder noch nicht so umfangreich war.

 

Stylisch oder praktisch

 

Okay, ich gebe es zu. Im ersten Moment ging es mir damals gar nicht um den Schrittzähler für unsere Wanderungen. Die hatten wir ja bereits im Vorfeld mit dem einem GPS-Gerät gemessen.

 

Wichtiger war, einfach mal zu erfahren wieviel Schritt bzw. Kilometer ich laufe, wenn ich nicht wandern gehe. Was marschiere ich so weg wenn „nur Hausarbeit“ anliegt ? !

 

Meine erste Fitnessuhr war eine Garmin vivofit. Anfänglich hatte ich mit ihrem Äußeren ein Problem. Da ich so ein Fitnessband noch nie am Handgelenk getragen hatte und dieses nun auch noch meine Armbanduhr ersetzen soll…meine Garmin hatte anfänglich ein blaues Armband. Ich machte mir tatsächlich Sorgen um das Outfit. Typisch !

 

In Sachen Mode war ich zum Glück nicht alleine. Garmin hatte eine Vielzahl von farbigen Wechselbänder im Programm. Es war recht einfach das Armband auszutauschen. Display herausnehmen und im neuen Band einbauen – fertig.

 

 Schwarz war die Farbe meiner Wahl. ( Passt fast immer )

 

 

Und so gewöhnte ich mich ganz schnell an das Fitnessband. Durch die Verbindung mit der App von Garmin, machte das tägliche Kontrollieren der absolvierten Schritte richtig Spaß.  

 

Nach ca. 3 Jahren ununterbrochener Benutzung bemerkte ich, dass die Anzeige blasser wird. Einige Stellen waren nicht mehr zu erkennen. Da diese Garmin vivofit über eine Batterie verfügte, kam mir der Gedanke diese mal zu wechseln. Also machte ich mich ans Werk. Das Öffnen des Batteriefaches war kinderleicht. Und dann sah ich dann den Grund der verschwindenden Anzeige. Die vorhandene Batterie war ausgelaufen. Das war total schade, da ich keine Chance mehr für das Fitnessband sah, und die Garantiezeit überschritten war. Mit Abschiedsschmerz trennten sich unsere Wege.

 

Welche Fitnessuhr darf es denn sein ?

Jetzt musste eine neue Fitnessuhr her. In der Zwischenzeit hatte sich einiges auf dem Sektor Fitnessuhren getan. Weil ich mit Garmin sehr gute Erfahrungen gemacht habe, sollte es wieder eine Garmin werden. Am liebsten hätte ich mir wieder die vivofit gekauft. Die gab es leider nicht mehr in unserem Geschäft. Und so habe ich mich im September 2017  für eine Garmin vivosmart 3 entschieden. Das Einstellen dieser Fitnessuhr war schon etwas kniffliger. Aber in der Verbindung mit der App war auch das keine große Geschichte. Mit dem Erkunden der ganzen Funktionen verbrachte ich eine ganze Weile und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 

Die vivosmart 3 hat folgende Eigenschaften:

 

ü  Schrittzähler

 

ü  Kalorienverbrauch

 

ü  Zurückgelegte Strecke ( allerdings ohne GPS )

 

ü  Schlafüberwachung

 

ü  Infos zu Anrufe, Wetterdaten, Benachrichtigungen in Verbindung mit dem Smartphone über Bluetooth

 

ü  Anzeige über bewältigte Etagen

 

ü  Stresserkennung durch Herzfrequenzmessung

 

ü  Einstellung der Aktivitäten wie: Laufen, Schwimmen, Radfahren, Krafttraining

 

 

Diese Funktionen gehen schon über eine normale Alltagsnutzung hinaus. Brauche ich das wirklich ?  Ich gebe zu, dass ich ein paar Funktionen nicht genutzt habe. Radfahren kam für mich gar nicht in Frage, da ich kein Fahrrad habe. Aber die Funktion der Schlafdauer und Schlafqualität fand ich genial.

 

Was mich an diesem Fitness Tracker richtig genervt hatte war das ständige Aufladen über ein Kabel mit Klammer. Mindestens jeden dritten Tag musste ich an die Steckdose. Da war Ladeplanung angesagt. Aber, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ich gewöhnte mich auch daran.

 

Eine Sache der Garantie

 

Die Freude hielt genau 6 Monate. Im März 2018 bemerkte ich am Armband einen kleinen Riss, der von Tag zu Tag größer wurde. Ein einfacher Bandwechsel ist bei der Garmin vivosmart 3 nicht möglich. Armband und das Touch - Display sind aus einem Guss.

 

Was tun ? Ich informierte mich in einigen Foren und konnte nachlesen, das ich nicht die Einzige bin, deren Band zerbrochen ist. Ein Fall für die Garantie !

 

Meine Garmin vivosmart 3 wurde direkt zu Garmin gesendet und ich bekam, im Rahmen der Garantie, prompt eine neue Fitness Uhr.

 

 

Vor knapp 2 Wochen trat bei meiner Austausch-Uhr wieder dasselbe Problem auf.  Ein Riss an der gleichen Stelle. Da ich bereits das Prozedere bei einem Garantiefall wusste und mich, zwar ganz knapp aber immer noch ( Erstkauf September 2017 ), in der Garantiezeit befand, kontaktierte ich Garmin. Ich erkläre worum es geht und dass ich bereits eine Austauschuhr hatte. Der Kundenservice von Garmin erklärte dass ich keinen weiteren Fitness Tracker kostenlos bekommen würde. Ich müsste mich mit einer Summe von 70,00 Euro für eine Reparatur bzw. Austausch selbst beteiligen. Die Begründung war: Die Garantie wurde aus dem gleichen Grund bereits in Anspruch genommen.

 

Diese Aussage verwirrte mich. Bin ich als Kunde daran schuld wenn ein Hersteller sein Produkt nicht optimal entwickelt ?  Schließlich habe ich nicht mit Absicht das Band zerstört sondern es ganz alltäglich und normal gebraucht.

 

Enttäuscht in Sachen Sport-Uhr werde ich erst einmal wieder auf meine normale Armbanduhr zurückgreifen.

 

 

Wenn ich mich  heute für eine neue Fitnessuhr entscheiden müsste, dann würde ich mir gut überlegen, welche Eigenschaften und Features notwendig sind. Brauche ich GPS, Kompass und Höhenmesser ? Oder genügt mir ein Schrittzähler mit Pulsmesser ? Und ganz wichtig: Wie sieht es mit dem Bandwechsel aus ? Darauf wird mein Hauptaugenmerk liegen. Dennoch würde ich mich bestimmt wieder für ein Model von Garmin entscheiden.

 

 

Hola, mein Name ist Sabine und ein Teil des Teams von TimeforNature – Geführte Wanderungen auf Fuerteventura.

 

Auf diesem Blog möchten wir unsere Erfahrung und Erlebnisse weitergeben und teilen. Diese Beiträge beinhalten ausschließlich unsere eigene Ansicht und Meinung.

 

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